{"id":1473,"date":"2021-05-04T20:06:00","date_gmt":"2021-05-04T20:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/fondazionebick.ch\/?p=1473"},"modified":"2026-01-21T11:27:53","modified_gmt":"2026-01-21T11:27:53","slug":"aufzeichnungen-der-angelika-bick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/aufzeichnungen-der-angelika-bick\/","title":{"rendered":"Notes d&rsquo;Angelika Bick"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Quelle: Schweizer Kunst 1993, S. 23-25, Eduard Bick Stiftung<\/em><br><br><strong>Aufzeichnungen der Angelika Bick<\/strong><br><br>Dezember 1934 &#8211; Odeon Tamara , Spengler u. Volz. Sie erz\u00e4hlen, dass ihnen in Morcote an der Dampfschiff-haltestelle ein Haus zum Kauf angeboten wurde und Tamara fragt, ob wir uns bei einem Kauf evt. zur H\u00e4lfte beteiligen w\u00fcrden. Kein Interesse und auch kein Geld auf unserer Seite. Morcote und dazu Dampfschiffhaltstelle! Ein Monat sp\u00e4ter Tamara \u00abWir haben Land gekauft am Lago Maggiore und beginnen im Januar zu bauen!\u00bb \u00abAuf kommunistischer Grundlage\u00bb, Schilderung der Sch\u00f6nheit dieser Seite des Sees. Interessiert h\u00f6ren wir an. Es vergeht einige Zeit, da kommt ein Brief von S. Abbondio, dass sie ca. 4000 qm Land gekauft haben, bereits bauen. Architekt ist Spengler, Volz, Rich. Huber und Pini als Muratori. Sie m\u00f6chte gerne Land abgeben, um Geld f\u00fcr Baumaterial zu bekommen. Ob wir vielleicht ihnen ein St\u00fcck abkaufen w\u00fcrden. Es handelt sich um ca. 900 qm. Die Begeisterung auf seiner Seite ist nicht gross. Woher das Geld nehmen? Bis dahin hatten wir auch nie mit einem Gedanken daran gedacht \u2013 selbst nicht in Z\u00fcrich \u2013 Haus oder Land zu begehren und zu erwerben. Man redet auf uns ein, weil man dringend Geld n\u00f6tig hat zum Weiterbauen. Spengler kreuzt unsere Wege auffallend oft und bearbeitet uns, er sp\u00fcrt, dass das Interesse w\u00e4chst und l\u00e4sst nicht locker. Ich rate meinem Mann einmal hinunterzufahren und es sich anzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Februar schwingt er sich auf, f\u00e4hrt nach S.Abbondio, abends kommt er zur\u00fcck und kommt direkt an die Geburtstagfeier von Schaili. Er ist von der Landschaft begeistert und bereits voller Pl\u00e4ne: Wenn ich je mir etwas w\u00fcnschte, so w\u00e4re es dort in dieser herrlichen Landschaft zu leben. Ungef\u00e4hr 10 Jahre vorher hat man uns in Ascona f\u00fcr ganz wenig Geld (200-300 Fr) in der Salegge Land verkaufen wollen. \u00abNicht geschenkt m\u00f6chte ich dort sein\u00bb sagte Bick, und obwohl ich Ascona liebte, wollte ich mich dort nicht niederlassen. Wie recht wir hatten, das hat sich in all den Jahren gezeigt. Ascona war sch\u00f6n vor 30 Jahren, als man im Albergo \u00abElvetia\u00bb unter der Glycinienpergola sass und jeden Abend beim t\u00e4glichen Gewitter mit dem Teller ins Haus fl\u00fcchten musste. Der Padrone r\u00fchmte sich, pro Jahr 1 Centner Knoblauch zu brauchen, die K\u00fcche war ausgezeichnet, das Haus immer besetzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Erlebnis war die erste Fahrt&nbsp; mit Autobus und Chauffeur. Am 1. August Schiessbude, Karussel und W\u00fcrfelbude. Die Gewinne bestanden aus Brissaghi und Zeltli, h\u00f6her ging es selten, nur nachts 24 Uhr gewannen die Einheimischen die Hauptgewinne nach geheimnisvollem System, das ich gerne ergr\u00fcndet h\u00e4tte! Uhren, Liegest\u00fchle und sonstige Dinge. Bei all den Anl\u00e4ssen war Tanz. Begehrte T\u00e4nzer waren der Brieftr\u00e4ger und der Chauffeur des einizigen Autobusses und auf der anderen Seite die einheimischen Frauen begehrt von den Fremden, was nicht immer ohne Eifersucht und Zwischenf\u00e4lle abging.&nbsp;Ascona war damals noch ein unber\u00fchrtes Nest, die Piazza angepflastert und morgens und abends zogen die K\u00fche an den See zur Tr\u00e4nke. In den Kaffees waren die Einheimischen noch in der Mehrzahl. Am Gem\u00fcsewagen morgens begegnete man der Werefkin und anderen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern. Es gab keine Autos und noch weniger Motorr\u00e4der, und die sch\u00f6ne Piazza mit der herrlichen Aussicht geh\u00f6rte den Menschen, die hier wohnten oder vor\u00fcbergehend Erholung hier suchten (und versperrte nicht die Aussicht wie heute). Auf dem Monte Verit\u00e0 war ein reges Leben in Sch\u00f6nheit und Nacktkultur, aber dar\u00fcber haben schon viele geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im April 1935 hatte uns Spengler bereits soweit bearbeitet, dass wir weich wurden. Mein Mann riet mir hinunterzufahren und das Land einmal anzusehen. Ich war begeistert \u00fcber Sch\u00f6nheit, Einsamkeit und Unber\u00fchrtheit der Landschaft. Der Hocker (Hoger, H\u00fcgel?) hatte es mir sofort angetan. Bei Mondschein schlich ich auf dem Terrain herum. Ich war wie trunken. Unten baute man bereits, mittags beim Picnic war ich mit Tamara und Volz zusammen. \u00abAuf kommunistischer Grundlage\u00bb war die Devise. Volz, beim Milit\u00e4r Unteroffizier, hatte sich eine Pfeife zugelegt und pfiff den Arbeitsbeginn f\u00fcr seinen Freund und Mitarbeiter und den Muratore. Tamara schob Volz die besten Happen zu \u00abiss doch noch Petoncinen!\u00bb. Der arme Ritsch Huber war das Stiefkind! Mich wurmte es beim zusehen. Es ging sehr knapp zu, denn man hatte nur beschr\u00e4nkte Mittel zum Leben; alles ging f\u00fcr Materialkauf drauf!<\/p>\n\n\n\n<p>Im August endlich waren wir reif, um wie eine reife Frucht Spengler zuzufallen. Fr. 1500.00 verlangte man f\u00fcr den Bauplatz. Wir konnten nur 1000.00 aufbringen! Zusammen mit Spengler fuhr ich in den S\u00fcden. In Locarno erwarteten mich Tamara und Volz, man ging zum Avocaten und nach einer Stunde war das St\u00fcck Land mein. Ich kann nicht sagen, dass ich gleich vor Freude \u00fcberbordete, das Gesch\u00e4ftliche hatte mich ern\u00fcchtert.&nbsp;Wir fuhren dann nach S.Abbondio, ich wollte 4 Tage in der Casa Tamara bleiben, es war eine b\u00f6se Entt\u00e4uschung. Es regnete 4 Tage ohne Unterbruch; und ich konnte mein soeben erstandenes Land nicht einmal betreten, sondern nur von unten anschauen, durch den Regenvorhang.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt hatten wir das Land, was nun? Spengler bearbeitete und weiter und riet gleich zu bauen. Das Land hatten wir und was war verlockender als ein H\u00e4uschen darauf zu stellen. Aber die Frage der Finanzen schien unl\u00f6sbar. Wo ein Wille ist ein Weg, auch in unserem Fall. Man machte einige Anstrengungen und es gelang. Bick verkaufte eine Figur. Der M\u00e4zen schrieb \u00abobwohl die Figur mir nicht restlos gef\u00e4llt, will ich sie erwerben\u00bb. Eine bittere Pille! Man schluckte sie, weil man hoffte, die Baupl\u00e4ne damit verwirklichen zu k\u00f6nnen. Es gab 5- oder 6000.00 Fr.. Wir kauften Baumaterial \u2013 einen Architekten konnte man sich damit nicht leisten. Aber da man nur das Bescheidenste plante \u2013 ein Atelier und einen Wohnraum \u2013 wagte man es ohne Architekten. Es wundert mich heute noch, woher man den Mut daf\u00fcr nahm. Man machte die Pl\u00e4ne, suchte einen Baumeister und fing an. In kurzer Zeit stand der Rohbau, ein befreundeter Architekt kontrollierte den Bauunternehmer, was sehr n\u00f6tig war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 1935 hatte man zu bauen begonnen. April 36, Ostern, war das H\u00e4uschen fertig, es fehlte nur noch das grosse Atelierfenster vom Schlosser \u2013 trotzdem zog man ein und schlief darin wie in einem Frigidair! Aber die Begeisterung \u00fcberwucherte alles. Der Rohbau stand, nun galt es den Ausbau vorzunehmen. Gerne h\u00e4tte ich mich da bet\u00e4tigt. Nur den Korkboden im Wohnzimmer legte ich zusammen mit einem Arbeiter aus Ranzo nicht ahnend, dass ich ihn ein 2. Mal legen w\u00fcrde, sp\u00e4ter!\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Eine kleine Hypothek beschaffte die Mittel f\u00fcr den Ausbau und f\u00fcr die Gestaltung der Umgebung. Mauern und Treppe mussten erstellt werden. Ich war Handlanger beim Handlanger, indem ich ihm die Steine, die in der Umgebung zusammengesucht werden mussten, zutrug. Oberhalb des Hauses sprengte man um Steine zu gewinnen. Sp\u00e4ter machte R\u00e4tio Albezzati die Treppe und den Brunnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im R\u00fccken der sch\u00f6ne H\u00fcgel hatte es mir angetan, oft spazierte ich herauf, genoss die sch\u00f6ne Aussicht und W\u00fcnsche stiegen in mir auf ihn zu besitzen. Das Gl\u00fcck war uns hold, das Gl\u00fcck zur G\u00fcterzusammenlegung. Der Geometer gab meinem Mann einen Wink, er kaufte f\u00fcr 300.00 und 200.00 zwei St\u00fcck Land in Gerra, und man tauschte daf\u00fcr den \u00abH\u00fcgel\u00bb ein. Unfassbar \u2013 Ein Wunsch war in Erf\u00fcllung gegangen, Begeisterung und grosse Liebe hatten dazu beigetragen.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/portrait-anni-b-600x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1487\" srcset=\"https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/portrait-anni-b-600x1024.jpg 600w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/portrait-anni-b-176x300.jpg 176w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/portrait-anni-b-768x1311.jpg 768w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/portrait-anni-b-900x1536.jpg 900w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/portrait-anni-b.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Portrait von Anni B.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unter dem Fenster lag ein lang gestrecktes St\u00fcck Land mit Terassen, in seinen Grenzen unser Land etwas beengend. Sein Besitzer, ein 70j\u00e4hriges M\u00e4nnchen aus Ranzo, ehemals Kaminbauer in Paris, zur\u00fcckgekehrt in die Heimat wie viele andere Tessiner, schaut mir oft bei der Arbeit zu und meinte, dass ich wie ein Neger arbeitete, redete oft um den Verkauf seines Landes herum. Er verlange nicht 6 oder 8 Franken wie dr\u00fcben in Ascona. Nein. Nun \u2013wir hatten keine \u00absoldi\u00bb und konnten nicht daran denken das Land zu erwerben, obwohl eine relativ g\u00fcnstige Zeit vor der Landesausstellung \u2013 1939 Krieg! \u2013 der Alte stirbt \u2013 die Witwe bietet uns das Land zu einem f\u00fcr uns erschwinglichen Preis an. Im allgemeinen kein Interesse f\u00fcr Landk\u00e4ufe in dieser unsicheren Zeit, somit keine Konkurrenz. Die Witwe will uns das Land zuhalten, aus Sympathie. Wir greifen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher nur nehmen wir den Mut? Ich fahre nach Locarno um den Kaufvertrag abzuschliessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freude w\u00e4re \u00fcberbordend, wenn nicht Krieg w\u00e4re. Nicht nur mein Mann \u2013 nein wohl alle K\u00fcnstler leiden uns\u00e4glich. Nicht nur aus materiellen Gr\u00fcnden, es scheint untragbar diese Unsicherheit, die pers\u00f6nliche, und man fragt sich, ob wir morgen noch dasein werden, ob die Schweiz weiter besteht, und wie wir aus diesem Krieg hervorgehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>1940 Die begehrte Landzunge mit ihren Terrassen ist unser, die Versuchung, praktisch etwas mit dem Land anzufangen ist gross. Wir beschliessen 150 Reben zu pflanzen, ein Weinberg soll entstehen, Obstb\u00e4ume gepflanzt werden. Gesagt, getan! Die Grosst\u00e4dterin wird B\u00e4uerin, ein Kindheitstraum geht in Erf\u00fcllung. Bald besitze ich H\u00fchner und G\u00fcckel. Das Land verpflichtet zu Anbau, es ist Krieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachbardorf ist ein Grenzw\u00e4chter, Signor Clement D\u00e4nz, er bebaut unser Land. Wir ernten 9 Doppelzentner Kartoffeln, ein Maisfeld ist unter dem Fenster, 125 Bohnenstangen \u2013 und jetzt, es ist kaum zu glauben \u2013 niemand will diese Dinge \u2013 nicht einmal geschenkt, denn noch ist keine Not. In Gedanken an den ersten Krieg hatten wir das alles gepflanzt, um evt. auch anderen zu helfen, es ist sogar verboten, Kartoffeln f\u00fcr den eigenen Bedarf nach Z\u00fcrich zu senden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit vergeht, das H\u00e4uschen steht bereits einige Jahre. Wir hatten es gebaut in der Hoffnung, dass mein Mann und ich im Jahr einige Zeit dort verbringen k\u00f6nnten, dass er im Atelier oder auch im Freien arbeiten w\u00fcrde. Es kam ganz anders. Meistens fuhr ich allein mit 1-2 Katzen im Korb, im Krieg sogar mit H\u00fchnern nach S. Abbondio, denn mein Mann musste in Z\u00fcrich bleiben, um die Auftr\u00e4ge auszuf\u00fchren und das Geld f\u00fcr das Leben heranschaffen. Man musste sich einschr\u00e4nken, um das Geld f\u00fcr Reise und die \u00fcblichen Ausgaben wie Steuern, Abgaben, G\u00e4rtnerarbeiten etc. aufzubringen. Trotzdem war man gl\u00fccklich und genoss die wenigen Tage, die man gemeinsam mit Freunden dort verbrachte. Auslandreisen kamen nicht mehr in Frage, ebenso irgend welche gr\u00f6sseren Anschaffungen, wie Kleider usw.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hier enden die Aufzeichnungen, die Angelika Bick im Bewusstsein ihres bevorstehenden Todes im Spital geschrieben hat, wo sie bald darauf, am 25.9.1956 starb.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Guido Fischer&nbsp;schreibt am 16. August 1956 an Frau Bick im Spital wenige Wochen vor ihrem Tod: \u00abLiebe Frau Bick, haben sie Zeit und Kraft gefunden, um etwas \u00fcber die Entstehung des Hauses niederzuschreiben? Es w\u00e4re sehr sch\u00f6n, wenn nichts verloren ginge.\u00bb Und zehn Tage sp\u00e4ter: \u00ab \u2013 Gestern war ich also in S.Abbondio. so diskret als m\u00f6glich, habe ich mir auch Notizen \u00fcber das ganze Grundst\u00fcck gemacht. Erst diesmal konnte ich mir \u00fcber den ganzen Umfang ein richtiges Bild machen. Die verschiedenen B\u00f6deli sind ganz ideal. Das ganze Grundst\u00fcck ist viel gr\u00f6sser als ich mir vorstellte und durch die Strasse und den Fussweg denkbar g\u00fcnstig abgegrenzt. Ich habe mir auch einige Gedanken \u00fcber weitere Ausbaum\u00f6glichkeiten mit Ateliers gemacht. Weitere Bauten liessen sich, wenn sich das Projekt (die Stiftung, welche Angelika Bick in den folgenden Tagen testamentarisch verf\u00fcgen wird) so entwickelt wie man es w\u00fcnschen m\u00f6chte sehr wohl diskret und zweckm\u00e4ssig ins Terrain&nbsp; einbetten. Von unendlicher Wohltat ist der Friede der \u00fcber der ganzen Gegend ruht. Von den herrlichen reifen Zwetschgen h\u00e4tte ich gerne einige f\u00fcr sie mitgenommen. F\u00fcr einen&nbsp; Maler war die dunkelblaue Regenstimmung vom Sonntag voller Sch\u00f6nheiten.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 25. September ist Angelika Bick gestorben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In der SCHWEIZER KUNST schreibt er 1957: \u00abDiesen f\u00fcr die Gattin unseres Kollegen zum Kostbarsten auf dieser Erde gewordenen Besitz wollte sie keinem der Interessenten, die sich aus der Schweiz, aus Deutschland und Holland gemeldet hatten, verkaufen. Es war ihr Wunsch, dass er den Schweizer Malern und Bildhauern zugute kommen solle. Die Gewissheit, dass die Plastiken und Gem\u00e4lde von Edouard Bick ihren W\u00fcnschen entsprechend verteilt seien und dass ihr Haus und ihr Land Malern und Bildhauern Freude machen werde, haben \u00fcber die letzten Tage von Angelika Bick eine wundersame Verkl\u00e4rung gebracht\u2026..\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"756\" src=\"https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Unbenannt-1-1024x756.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1480\" srcset=\"https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Unbenannt-1-1024x756.jpg 1024w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Unbenannt-1-300x222.jpg 300w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Unbenannt-1-768x567.jpg 768w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Unbenannt-1-1200x886.jpg 1200w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Unbenannt-1.jpg 1419w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Schweizer Kunst, 1993, S. 4, Handschrift aus den Aufzeichnungen von Anglika Bick<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;eine wundersame Verkl\u00e4rung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1485,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[48,49,24,50],"class_list":["post-1473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-standards","tag-angelika-bick","tag-bick","tag-casa-bick","tag-eduard-bick","has-thumbnail"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1473"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10981,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1473\/revisions\/10981"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fondazionebick.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}