{"id":206,"date":"2021-07-09T13:14:00","date_gmt":"2021-07-09T13:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bick.massimo.tokyo\/?p=206"},"modified":"2026-01-21T11:26:16","modified_gmt":"2026-01-21T11:26:16","slug":"bau-atelier-bick-1989","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fondazionebick.ch\/it\/bau-atelier-bick-1989\/","title":{"rendered":"Costruzione Atelier Bick 1989"},"content":{"rendered":"\n<p>Auszug aus der Zeitschrift Schweizer Kunst zur Geschichte des Architekturwettbewerbs f\u00fcr einen zeitgem\u00e4ssen Atelierbau des Atelier Bick, welche die GSMBA 1989 ausgeschrieben hatte anl\u00e4sslich ihres 125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums. Mit dem neuen Atelier neben dem \u00e4lteren Casa Bick wollte die GSMBA den Austausch von K\u00fcnstlern erm\u00f6glichen, ohne Unterscheidung betreffend Herkunft oder Konfession.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Schweizer Kunst, 1993, Seite 6-7<br> GSMBA &#8211; Zeitschrift Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten (Visuelle K\u00fcnstler) <br> <br>Vorwort von Pierre Cas\u00e8<br> Die GSMBA lebt eine Geschichte die seit langem das Jahrhundert erreicht hat. Es ist grunds\u00e4tzlich eine Geschichte der \u00d6ffnung und der Verbindung mit dem, was um sie herum ist. Mit der helvetischen Gesellschaft, mit der die in der figurativen Kunst t\u00e4tigen Autoren eine direkte Beziehung aufgebaut haben, mit den Gesellschaften und den K\u00fcnstlern die sich ausserhalb unseres nationalen Kreises, unserer geographischen und politischen Grenzen befinden, die aber durch die Kultur miteinander in Verbindung stehen. Aus dieser doppelten Perspektive heraus hat unsere Gesellschaft die Versuchung der Schliessung oder des Korporatismus verweigert und sogar bek\u00e4mpft. (&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dieser Perspektive gesehen ist es\nangebracht, zumindest eine der Aktivit\u00e4ten zu erw\u00e4hnen, durch welche dieses\nPrinzip verwirklicht wurde und auch heute noch immer hochgehalten wird. Es\ngen\u00fcgt, sich in eine der sch\u00f6nsten Gegenden des schweizerischen Ufers des Lago\nMaggiore zu begeben, nach Gambarogno gegen\u00fcber Locarno.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier, in S. Abbondio. befindet sich\nseit Jahren die Stiftung Eduard Bick, welche schweizerische und ausl\u00e4ndische\nK\u00fcnstler aufgenommen hat und immer eine Grundlage des notwendigen gegenseitigen\nkulturellen Austausches gewesen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Haus ist eng, ziemlich alt und\nentspricht f\u00fcr die hier wohnenden und arbeitenden K\u00fcnstler nicht mehr den\nheutigen Bed\u00fcrfnissen. Deshalb entschied sich die GSMBA aus Anlass ihres\n125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums, neben der Casa Bick einen zus\u00e4tzlichen zeitgem\u00e4ssen\nAtelierbau zu erstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist es auch m\u00f6glich, den Austausch\nzwischen schweizerischen und ausl\u00e4ndischen K\u00fcnstlern ohne Unterscheidung\nbetreffend Staatsangeh\u00f6rigkeit oder Konfession fortzusetzen, mit Vorrang f\u00fcr\nMaler, Bildhauer, Architekten und visuelle K\u00fcnstler.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausf\u00fchrbarkeit dieses Prinzipes\nwurde schon in den vergangenen Jahren auch mit dem Experiment ARTEST bewiesen.\nVerwirklicht in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Kultur, besteht es eben in\neinem Austausch zwischen K\u00fcnstlern aus dem europ\u00e4ischen Osten und aus der\nSchweiz, f\u00fcr den die Casa Bick ein bevorzugter Sitz ist. Es hat schon\nhervorragende Resultate gegeben, und weitere wird es sicher noch geben dank\neben dem Engagement seitens der GSMBA, die jetzt der Stiftung Bick das neue\nEigentum \u00fcberreicht hat, damit diese immer mehr und besser ihre Ziele erreichen\nkann. Ohne hier lange \u00fcber architektonische und \u00e4sthetische Werte des Werkes\nzur reden, das aus einem Wettbewerb des Jahres 1989 unter 4 Architekturb\u00fcros\nentstanden ist, f\u00fchle ich mich hier verpflichtet, allen Mitgliedern der\nGesellschaft f\u00fcr die nochmals bewiesene Sensibilit\u00e4t zu danken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich geht dieser Dank auch an das Bundesamt f\u00fcr Kultur, den Staat und Kanton Tessin, sowie an die Verantwortlichen der Schweizerischen National-Versicherungesellschaft in Basel, treu ihrer Tradition als M\u00e4zene der K\u00fcnste: sie alle haben die Verwirklichung dieses Werkes erst erm\u00f6glicht. Ich w\u00fcnsche mir, dass dieser neue Bau eine neue produktive Periode f\u00fcr die Initiativen der Stiftung Ed. Bick erlaubt, die sich zudem in einen genauen historischen Rahmen setzen m\u00f6gen. Von diesen Gegenden aus wanderten \u00fcber Jahrhunderte Handwerker und K\u00fcnstler nach ganz Europa aus, deren Zeichen heute von Spanien bis Russland, von Rom nach Warschau und in St. Petersburg und Moskau lesbar sind. S. Abbondio befindet sich zudem wenige Kilometer von der italienischen Grenze entfernt, in einer physischen Grenzposition, die auch idealistisch verstanden werden kann als eine Notwendigkeit f\u00fcr Kultur und Kunst, Grenzen und Trennungen zu \u00fcberschreiten. <br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1351\" srcset=\"https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-300x200.jpg 300w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-768x512.jpg 768w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/fondazionebick.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/atelier_bick_atelier_01-1860x1240.jpg 1860w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Atelier Bick (1993 er\u00f6ffnet)<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auszug aus der Zeitschrift Schweizer Kunst zur Geschichte des Architekturwettbewerbs f\u00fcr einen zeitgem\u00e4ssen Atelierbau des Atelier Bick, welche die GSMBA 1989 ausgeschrieben hatte anl\u00e4sslich ihres 125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums. 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